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Besuche ab 20.05.2020 eingeschränkt möglich

Auf Grundlage der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalens sind am UKM ab dem 20.05.2020 eingeschränkt Besuche für bestimmte Patientengruppen wieder möglich. Bis dahin gilt der komplette Besucherstopp.

  • Ab dem 20.05.2020 sind Besuche ab dem dritten Behandlungstag des Patienten/der Patientin möglich.
  • Es sind maximal zwei Besuche pro Woche mit einer Dauer von maximal einer Stunde vorgesehen.
  • Als Besucher dürfen zwei fest benannte Personen empfangen werden. Es darf immer nur eine Person anwesend sein.
  • Besuche sind werktags von 15.00 bis 19.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertage von 08.00 bis 19.00 Uhr möglich.

Die Besucher erhalten vom UKM vorab eine Besuchererlaubnis, die zusammen mit dem Personalausweis als Zutrittserlaubnis für das UKM gilt, und am Eingang überprüft wird.


Die Besucherregelung gilt für das Zentralklinikum sowie alle externen Kliniken. Ausnahmen werden lediglich für die Geburtshilfe, die Pädiatrie, für die Palliativstationen sowie – nach Absprache mit den verantwortlichen Ärztinnen und Ärzten – für schwerstkranke Patienten zugelassen. Bitte haben Sie Verständis, dass es für einzelne Bereiche abweichende Vorgaben geben kann. Je nach Entwicklung der Corona-Pandemie wird diese Regelung regelmäßig geprüft und angepasst. Bitte beachten Sie außerdem: Der Zugang zum Zentralklinikum ist NUR über die Haupteingänge Ost und West auf Ebene 04 möglich.

Forschungsziele

Eines der wesentlichen Ziele der modernen Tumorforschung besteht in der Entwicklung individueller, d.h. für jeden Patienten maßgeschneiderter Diagnostik und Therapie. Dieses soll vor allem mit der Anwendung molekularer Methoden in der modernen Bildgebung als auch mithilfe individualisierter Chemo-, Immun-, Hormon- oder Strahlentherapie für jeden Patienten erreicht werden.

Translationale Krebsforschungsprogramme für hämatologische Malignome, Sarkome, pädiatrische Krebserkrankungen, neue zelluläre Therapien (CAR-T-Zellen) und neurologische Tumoren stellen unsere klinischen Exzellenzfelder dar. Die Abteilung für Neuroonkologie in Münster beschäftigt sich intensiv mit der Entwicklung innovativer lokaler und adjuvanter Behandlungsmöglichkeiten bei Gliomen und baut dabei auf bahnbrechenden Arbeiten zur fluoreszenzgesteuerten Resektion in der offenen Gliomchirurgie und anderen Projekten auf. Eine von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) geförderte Forschungsgruppe beschäftigt sich mit Mikro-RNA beim duktalen Pankreas-Adenokarzinom. Derzeit wird das Programm erweitert durch einen speziellen Fokus auf robotergestützte Operationsverfahren für die große Pankreasresektion sowie für kleinere pankreaserhaltende Eingriffe.

Mit 200 neuen Leukämiepatienten im Jahr 2018 ist es eines der größten Zentren für Leukämie in Deutschland. Es ist sowohl in der klinischen als auch in der translationalen Forschung sehr aktiv. Eine Forschungsgruppe identifizierte GFI1 als einen der Hauptakteure bei Leukämie und Myelodysplastischem Syndrom. Darüber hinaus wird die Rolle von Antigenen in der neoplastischen Angiogenese untersucht, was bereits zu einer Phase I-Studie (PHIBI-Studie) und zu einer weiteren Erforschung möglicher Ziele für eine antikörperbasierte Therapie bei akuter myeloischer Leukämie geführt hat. Eine signifikante Anzahl klinischer Studien steht zur Rekrutierung offen.

Ein Leuchtturm der Grundlagen- und translationalen Forschung ist die Molekulare Bildgebung/Therapie. Beginnend mit dem ersten DFG-Sonderforschungsbereich für Molekulare Bildgebung (SFB 656) im Jahr 2005 wurde ein fakultätsübergreifendes Netzwerk zwischen den Fakultäten für Medizin, Chemie und Pharmazie, Mathematik und Informatik sowie Physik eingerichtet, das sich auf die Etablierung neuartiger molekularer Bildgebungsstrategien auf der Basis von chemischem Targeting konzentriert. Dies hat zur Gründung des Europäischen Instituts für Molekulare Bildgebung (EIMI) und des Exzellenzclusters „Cells in Motion" im Jahr 2012 geführt. Dieses WWU-weite Forschungsprofil wird im Cells in Motion Interfaculty Center (CiM) der WWU und im neuen Multiscale Imaging Center (MIC) gebündelt.